Satzung - IVB

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Satzung

Verein
 
Satzung
des Imkervereines 1858 Bad Bergzabern
 
vom 9.3.2006

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

1) Der Verein führt den Namen Imkerverein 1858 Bad Bergzabern
und soll nicht in das Vereinsregister eingetragen werden.
2) Der Verein hat seinen Sitz in Bad Bergzabern.
3) Das Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr.
4) Der Verein ist Mitglied beim Imkerverband Rheinland-Pfalz.

§ 2
Zweck des Vereines
 

Der Imkerverein 1858 Bad Bergzabern ist ein selbständiger Verein
und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
In ihm haben sich Imker des Raumes Bad Bergzabern zusammen-
geschlossen, um die Bienenzucht in allen Bereichen auszuüben
und zu fördern.
Der satzungsgemäße Zweck wird insbesondere durch folgende
Maßnahmen verwirklicht :
1) Informations- und Schulungsveranstaltungen zu Fragen der
Bienenzucht und der Imkerei.
2) Förderung des Erfahrungsaustausches unter den Imkern des
Vereines und den Nachbarvereinen.
3) Betreuung von Jungimkern.
4) Vertretung der Mitglieder bei öffentlichen Dienststellen in
imkerlichen Belangen.
5) Wahrung der Vereinsinteressen beim Imkerverband Rheinland-Pf.
6) Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke
verwendet werden.
7) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
8) Die Mitglieder des Vereines sind ehrenamtlich tätig.
 

§ 3
Erwerb der Mitgliedschaft


1) Mitglied des Vereines kann jede Person auf schriftlichen Antrag
werden, welche die Satzung einschließlich bestehender Neben-
anordnungen anerkennt. Minderjährige bedürfen der Zustimmung
der Erziehungsberechtigten. Über den Aufnahmeantrag entscheidet
der Vorstand.
2) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, so ist dies dem Antrag-
steller schriftlich mitzuteilen. Gleichzeitig ist er darauf hinzuweisen,
daß er innerhalb vier Wochen gegen diesen Bescheid Einspruch
einlegen kann. Über den Einspruch entscheidet die folgende
Mitgliederhauptversammlung.
 
§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet
> mit dem Tod des Mitgliedes
> durch freiwilligen Austritt
> durch Streichung von der Mitgliederliste
> durch Ausschluß aus dem Verein
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber
dem Vorstand. Er ist zum Schluß eines Kalenderjahres unter
Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten möglich.
Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitglieder-
liste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit
der Zahlung des Jahresbeitrages im Rückstand ist.
Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der
Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen
sind. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich
verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein
ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied
unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben,
sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.
Der Beschluß über den Ausschluß ist zu begründen und dem Mitglied
per Einschreiben zuzusenden. Gegen den Ausschließungsbeschluß
des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht auf Berufung in der
Mitgliederhauptversammlung zu.
Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang
des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden.
Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb
von zwei Monaten die MHV zur Entscheidung über die Berufung
einzuberufen. Geschieht dies nicht, so gilt der Ausschließungsbe-
schluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied vom Recht der Be-
rufung keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so
unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß, mit der Folge,
daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.

§ 5
Mitgliedsbeiträge


Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahres-
beitrages und dessen Fälligkeit werden von der MHV bestimmt.
Neumitglieder zahlen den Mitgliedsbeitrag für das volle Kalenderjahr.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht gegenüber dem Verein
befreit.

§ 6
Doppelmitgliedschaft

Nach Aufnahme in den Verein entsteht über diesen Mitgliedschaft im
Imkerverband Rheinland-Pfalz, wenn dies durch das Mitglied
schriftlich erklärt wurde.
 


§ 7
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind …
> der Vorstand
> der Beirat
> die Mitgliederhauptversammlung
Die einzelnen Vereinsorgane können zur Regelung eines
satzungsgemäßen Geschäftsablaufes eine Geschäftsordnung
bzw. einen Geschäftsverteilungsplan erlassen.

§ 8
Der Vorstand
 

Der Vorstand besteht aus…
> dem 1. Vorsitzenden
> dem 2. Vorsitzenden
> dem Rechnungsführer
> dem Schriftführer
Die Mitglieder des Vereins werden gerichtlich und außergerichtlich
durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden, in ihrer
Eigenschaft als geschäftsführende Gesellschafter vertreten.
Beide besitzen Einzelvertretungsbefugnis, wovon der 2. Vorsitzende
nur Gebrauch machen darf, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 250 € können
nur getätigt werden, wenn der Vorstand mit 2/3 seiner Mitglieder
diesen zustimmt.
Rechtsgeschäfte, die das Barvermögen des Vereines übersteigen,
bedürfen der Zustimmung von 2/3 der Mitgliederhauptversammlung.

§ 9
Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig,
soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan
zugewiesen sind.
Er hat vor allem folgende Aufgaben :
1) Vorbereitung der Mitgliederhauptversammlung und Aufstellung
einer Tagesordnung.
2) Form- und fristgerechte Einberufung der MHV.
3) Ausführung der Beschlüsse der MHV
4) Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr.
5) Beschlußfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluß
von Mitgliedern.
6) Verwirklichung des Satzungszweckes im Sinne des § 2
dieser Satzung.
7) Der Vorstand kann Mitgliedern als Obleuten bestimmte Arbeits-
gebiete übertragen. Sie sind dem Vorstand verantwortlich.
8) Der Vorstand vertritt den Verein gegenüber dem Imkerverband
Rheinland-Pfalz und hält den Schriftverkehr mit diesem aufrecht.

§ 10
Amtsdauer des Vorstandes


Der Vorstand wird von der MHV auf die Dauer von zwei Jahren
gewählt. Seine Amtszeit beginnt unmittelbar nach seiner Wahl.
Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes
Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Scheidet ein Mitglied
des Vorstandes während einer Amtsperiode aus, so wählt der
Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtszeit des
Ausgeschiedenen.
 

§ 11
Beschlußfassung des Vorstandes

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in den Vor-
standssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
vom 2. Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder nach sonstiger
Absprache einberufen werden.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 2 Vorstands-
mitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende,
anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ent-
scheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung wird von dem 1. Vorsitzenden, im Falle seiner
Verhinderung von dem 2. Vorsitzenden geleitet.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken in ein
Beschlußbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter und dem Pro-
tokollführer zu unterzeichnen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der
Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, den Wortlaut der ge-
faßten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

§ 12
Der Beirat

Der Beirat setzt sich aus den Mitgliedern des Vorstandes und den
drei Beisitzern zusammen.
Die Wahl der Beisitzer erfolgt durch die MHV im Sinne des § 10
dieser Satzung. Der Beirat hat beratende Funktion.

§ 13
Aufgaben des Beirates

Der Beirat berät den Vorstand in allen wichtigen Angelegenheiten
und tritt mindestens ein mal im Jahr5 zusammen. Vor der Auf-
stellung der Pläne über Jahreshaushalt, Aus- und Fortbildung, sowie
vor den jeweiligen Vertretertagungen des Imkerverbandes Rheinland-
Pfalz, ist er zu hören.

§ 14
Die Mitgliederhauptversammlung

In der Mitgliederhauptversammlung hat jedes Mitglied, auch ein
Ehrenmitglied, eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.Die Mitgliederhauptversammlung ist ausschließlich für folgende
Angelegenheiten zuständig :
> Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
> Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes
für das folgende Geschäftsjahr
> Entlastung des Vorstandes
> Feststellung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
> Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, der
Beisitzer und der zwei Kassenprüfer
> Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschluß-
beschluß des Vorstandes
> Ernennung von Ehrenmitgliedern
> Beschlußfassung über Anträge der MHV, die Änderung der Satzung
und über die Auflösung des Vereines
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes
fallen, kann die MHV eine Empfehlung an den Vorstand beschließen.
Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zu-
ständigkeitsbereiches die Meinung der MHV einholen.

§ 15
Die Einberufung der Mitgliederhauptversammlung

Die MHV ist mindestrens ein mal im Jahr, möglichst im ersten
Quartal, einzuberufen. Sie wird vom Vorstand, unter Einhaltung
einer Frist von vier Wochen, unter Angabe der Tagesordnung,
schriftlich einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung
des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben
gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied
angegebene, Adresse gerichtet ist.
Der Vorstand setzt die Tagesordnung fest.

§ 16
Beschlußfassung der Mitgliederhauptversammlung


Die MHV wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die MHV den Leiter.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des
Wahlvorganges an einen, von der MHV zu wählenden, Wahlausschuß
übertragen werden. Über die Art der Abstimmung bestimmt der Ver-
sammlungsleiter. Die Abstimmung muß und geheim durchgeführt
werden, wenn 1/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
dies beantragt. Die MHV ist nicht öffentlich.
Der Versammlungsleiter kann interessierte Gäste zulassen.
Die MHV ist beschlußfähig, wenn mindestens 7 Mitglieder
anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet,
innerhalb von 6 Wochen eine 2. MHV einzuberufenb. Diese ist ohne
die Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschluß-
fähig. Bei der Einladung ist darauf hinzuweisen.
Die MHV faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der abge-
gebenen gültigen Stimmen, für die Auflösung des Vereines
eine solche von 4/5 erforderlich.
Bei Wahlen gilt folgendes :
Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen
Stimmen ( 50% +1 ) erreicht, so findet eine Stichwahl zwischen den
beiden Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen
erreicht haben.
Über die Beschlüsse der MHV ist ein Protokoll aufzunehmen, das
vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu
unterzeichnen ist.
Es soll folgende Feststellungen enthalten :
> Ort und Zeit der Versammlung
> Name des Versammlungsleiters
> die Zahl der erschienenen Mitglieder
> die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
Bei einer Satzungsänderung ist der genaue Wortlaut anzugeben.


§ 17
Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung der MHV

Anträge, die in der MHV behandelt werden sollen, kann jedes
Mitglied stellen. Diese Anträge müssen spätestens 10 Tage vor
dem Tag der MHV beim Vorstand schriftlich und mit Begründung
eingereicht sein.
Über Dringlichkeitsanträge zur Ergänzung der Tagesordnung, die
erst bei der MHV gestellt werden, entscheidet die MHV.

§ 18
Außerordentliche Mitgliederhauptversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder-
hauptversammlung einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn
das Interesse des Vereines oder wenn die Einberufung von 1/3
aller Mitglieder schriftlich, unter Angabe des Zweckes und der
Gründe, vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche MHV
gelten die §§ 14, 15, 16 und 17 entsprechend.

§ 19
Vermittlungsausschuß


Bei Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern oder zwischen Mit-
gliedern und dem Verein können die Beteiligten vor Beschreiten des
ordentlichen Rechtsweges beim Vorstand die Einsetzung eines
Vermittlungsausschusses beantragen. Seine Einsetzung kann nur
im Einverständnis mit den betroffenen Parteien erfolgen.
Er muß dann binnen vier Wochen tätig werden.
Der Vermittlungsausschuß besteht üblicherweise aus drei Mit-
gliedern, und zwar einem Vorsitzenden und je einem, von jeder
Partei zu benennenden, Beisitzer.
Mitglieder des Vorstandes dürfen dem Ausschuß nicht angehören.
Der Ausschuß gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 20
Datenschutz

Die von den Mitgliedern erhobenen personenbezogenen Daten
dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke des Vereines verwendet
werden.

§ 21
Die Auflösung des Vereines


Die Auflösung des Vereines kann nur in einer MHV mit der in
§ 16 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Im Falle der Auflösung des Vereines erfolgt die Liquidation durch
die zur Zeit der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

§ 22
Beschluss und Gültigkeit der Satzung


Die Fassung dieser Satzung wurde von den stimmberechtigten
Mitgliedern der MHV vom 9.3.2006 in Bad Bergzabern beschlossen.
Sie tritt am Tage ihres Beschlusses in Kraft.
Am selben Tage verliert die vorhergehende Satzung ihre
Gültigkeit.

Imkerverein 1858 Bad Bergzabern
Die Vorstandschaft
 

Werner Weis
( 1. Vorsitzender )
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